Antwort: Ein Höchstmass an Klarheit und Verständlichkeit!
Merke: Guter Stil ist immer zugleich gute Kommunikation!
Stimmt diese These, dann steht es nicht zum Besten um unser Land. Ein Blick auf den Sprachstil der Politiker oder Wasserwerke, der Wissenschaftler oder Marketing-Texter – und auch mancher Journalisten! – belegt die Stil-Tristesse gleich dreifach.
1. Sülze und Jargon, Blabla und Schwampf, Vernebelung und schlechter Stil erobern immer mehr Sprach-Terrain.
2. Zunehmend zerfällt die Sprach-Gemeinschaft in eine wachsende Zahl von Idiom-Inseln – der Opa kann mit dem Enkel nur noch eingeschränkt kommunizieren, weil die Basis für Verstehen immer schmaler wird: Fach-, Jugend- und Sparten-Stile beenden den Konsens einer übergreifenden Verständlichkeit.
3. Auf der Strecke bleibt nicht nur die Sprache – sondern auch der Zweck, dem sie dient. Denn das neudeutsche Wortgeklingel meuchelt nicht nur Klang und Wohllaut – sondern auch den Sinn: Mit schlechtem Stil lässt sich kein Verstehen schaffen. Und erst recht kein Verständnis.









